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    Öffentliche Banken

    Hier gibt es alle wichtigen Informationen über den Verlauf der Tarifverhandlungen mit dem Bundesverband der Öffentlichen Banken (VÖB). Tarifverträge und Gehaltstabellen stehen hier zum Download bereit

    Streikdemonstration in der Tarifrunde öffentliche Banken
    © ver.di

ver.di-Verhandlungskommission der öffentlichen Banken
© Peter Himsel

Der Tarifvertrag mit den öffentlich-rechtlichen Banken

Der Tarifvertrag für die öffentlichen Banken in Deutschland gilt für 65 Institute mit insgesamt rund 68.000 Beschäftigten. Zu diesen Instituten gehören die freien Sparkassen, die Landesbanken, die Förderinstitute der Bundesländer, die KFW, die DEKA, einige Bausparkassen sowie weitere Spezialinstitute.

Eine zentrale Herausforderung besteht darin, ein zeitgemäßes Vergütungssystem mit modernen Beschreibungen und transparenten Bewertungen zu etablieren. Ein Vergütungssystem, das den veränderten Arbeitsfeldern und -inhalten gerecht wird.

Mit dem fortschreitenden Prozess der Digitalisierung haben sich die Anforderungen an die Beschäftigten eher erhöht als verringert. Dieser Umstand muss in einem modernen Vergütungssystem angemessen berücksichtigt werden. Die Erhöhung der bisherigen Entgelte im Tarifvertrag ist deshalb nur ein wichtiger Aspekt.

Darüber hinaus muss die Branche attraktiv für neue Beschäftigte sein und bleiben, auch dafür brauchen wir tariflich geregelte Arbeitsbedingungen, die besser und moderner als zurzeit sind.

Die letzte Tarifrunde 2021

Neben den bekannten materiellen Ergebnissen (3,0 Prozent zum 01. Juli 2022 und 2,0 Prozent zum 01. Juli 2023 sowie insgesamt 1.350,00 Euro Einmalzahlung) konnten wir einige wichtige Forderungen durchsetzen:

  • Absenkung der Arbeitszeit auf 38 Stunden in der Woche ab dem 01. Januar 2024
  • Anspruch auf mobiles Arbeiten in Höhe von 40 Prozent der eigenen Arbeitszeit
  • Möglichkeit der Entgelt-Umwandlung für nachhaltige Mobilität (z. B. Fahrradleasing)

Entgelttabellen für die öffentlichen Banken

ver.di Kampagnen